Solarwärme – was hinter der Mauer kommt, die es zu überwinden gilt

(c) Renate Fuchs

Wenn man vor einem Hindernis steht, hat man zwei Möglichkeiten.

1. Man wendet die bewährten Methoden an, um das Hindernis zu überwinden, selbst wenn man damit vielleicht nicht erfolgreich ist.

2. Man stellt die Methoden in Frage und sucht nach neuen Wegen, um über das Hindernis zu kommen.

 

 

Die Solarwärme Technologieplattform ASTTP lud am 17. Oktober 2012 zu einem Workshop um die zweite Möglichkeit auszuloten. Rund 25 Teilnehmer suchten nach neuen Wegen, um der Solarwärme künftig zum Durchbruch zu verhelfen. Der Einladung war eine bunte Gruppe aus verschiedenen Richtungen gefolgt, von Solarfirmen über Forscher bis zu Vertretern von Ministerien und Landesregierung.

Bei früheren ASTTP-Veranstaltungen waren die Teilnehmer gewohnt, in Vorträgen über Neuerungen informiert zu werden. Diesmal wurde eine andere Arbeitsweise gewählt - ganz ohne Power Point. Die Teilnehmer selbst begaben sich auf die Suche nach neuen Wegen, um Solarwärme aus drei Blickwinkeln voranzubringen:

** Solarwärme anders verordnen
** Solarwärme anders fördern
** Solarwärme anders finanzieren

Teamarbeiten (c) Renate Fuchs

Wolfgang Jilek (Landesenergiebeauftragter Stmk), Gernot Wörther (Klima- und Energiefonds) und Georg Günsberg (Berater der Wiener Stadtregierung in Sachen Erneuerbare Energien) übernahmen die Rolle von Mentoren für je einen Blickwinkel. Gemeinsam mit der Gruppe erarbeiteten sie verschiedene Ideen und Wege, wie man Solarwärme künftig anders fordern, fördern und finanzieren könnte.

Nach der Präsentation der Gruppenergebnisse wurden diese hinsichtlich Effektivität und Realisierbarkeit von den drei Mentoren kommentiert.

Präsentation und Mentorenstatement (c) Renate Fuchs

Die Reaktionen auf die Workshop-Ergebnisse aus der Gruppe waren unterschiedlich, es gab spannende Diskussionen. Die emotionale Wirkung des Workshops war aber eindeutig: Man muss weg von alten Schienen und neue Wege einschlagen, um bei Solarwärme weiter zu kommen. Den ersten Schritt sind wir beim Workshop gegangen, weitere werden folgen.

Solarwärme im Gespräch mit Forschungsleiterin Sabine Putz

Sabine Putz (c) S.O.L.i.D

In der Reihe unserer Interviews zur aktuellen Lage und Zukunft von Solarwärme setzen wir mit der Leiterin der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Firma S.O.L.I.D. fort. Sabine Putz ist eine der wenigen Technikerinnen in der Branche. Die bisherigen Interviewpartner (alles Männer) waren: Wr. Stadtverwaltung (Bernd Vogl), Solarindustrie (Robert Kanduth), Forschung (Werner Weiss), Bundespolitik (Reinhold Mitterlehner) und Großanlagenbau (Christian Holter)

 1. Erst einmal dürfen wir zum Titel “Expertin des Monats“ von FEMtech, einer Initiative des BMVIT, gratulieren.  Frauen in der Technik sind immer noch eher die Ausnahme. Was hat Sie zur Technik gebracht?

Als junges Mädchen interessierte ich mich schon immer wie Dinge funktionieren und  habe viele Fragen gestellt, bis ich wusste was ich wissen musste. Es reicht für mich nicht, dass der Strom aus der Steckdose kommt, es ist viel zu interessant zu wissen wie es dazu kommt. Ich würde also sagen mein technisches Verständnis ist eine Gabe der Natur. 

2.  Und warum gerade das Thema Solarwärme?

Nach 11 Jahren im Bereich Photovoltaik, einem kurzen Abstecher in die Medizintechnik und Metallverarbeitung, zog es mich zurück zu den alternativen Energien. Da bin ich zu Hause und sehe den Sinn meines Engagements erfüllt.

3.  Wird auf Sie in der Branche anders als auf männliche Kollegen reagiert?

Nein, nicht mehr. Frauen werden zwar bei Veranstaltungen und Projekten immer als Anwesende hervorgehoben, aber nicht anders behandelt. Vor 15 Jahren, als ich noch in der Photovoltaik beheimatet war, ist es mir allerdings öfter passiert. Bei Messen und Konferenzen wurde ich oft mal Kaffee holen geschickt, weil man nicht annahm, dass ich die zuständige Technikerin bin.

4. Sehen Sie einen Bedarf an mehr Frauen in technischen Berufen?

Natürlich. Ich finde allerdings, dass sich nur interessierte Frauen technischen Berufen zuwenden sollen, und nicht solche, die guten Verdienst wittern oder mehr Gender-Anerkennung wünschen.

5. Herrscht im Bereich der Erneuerbaren Energien eine höhere Akzeptanz gegenüber Technikerinnen?

In der Erneuerbare Energie Branche sehe ich heute keine Ungleichbehandlung – im Gegenteil, man freut sich über weibliche Beteiligung und die Akzeptanz ist gross.

6. Sie leiten bei S.O.L.I.D. den Bereich Forschung und Entwicklung. Welche großen Forschungsziele verfolgt Ihr Unternehmen?

Wir sind seit Jahren bemüht die Branche zu aktivieren, weil wir lange alleine auf weiter Flur im Bereich Grosssolaranlagen waren. Wir arbeiten in vielen Forschungsprojekten mit, die zum Ziel haben Erneuerbare Energie und speziell Solarthermie in Gebieten zu verbreiten, in denen sie gänzlich unbewusst ist. Derzeit arbeiten wir an 15 Forschungsprojekten (5 europäische, 3 IEA Tasks und 7 nationale). Die Themen reichen von Speichertechnologien über solare Kühlung bis solare Prozesswärme/kälte. Die grossen Ziele für die nächsten Jahre sind Fassadenintegration, Vakuumflachkollektortechnologie, optimierte und massgeschneiderte Lösungen für Grossanlagen und Saisonalspeicher wie in Dänemark .

7. Haben Sie ein persönliches Lieblingsprojekt, an dem Sie arbeiten oder gerne arbeiten würden?

Ich hab das Glück ein sehr innovatives Projekt zu leiten, das in Kürze vom Stapel geht. 10.000 Quadratmeter Solarthermie, die neben industrieller Abwärme einen 65.000 Kubikmeter (!) Saisonalspeicher speisen werden, dessen Wärme einen Stadtteil von Graz im Winter versorgen soll. Somit hab ich keine weiteren grossen Wünsche. 

8. Wohin geht die technische Entwicklung? Bleibt es bei der klassischen Wärme- und Warmwassererzeugung oder geht es auch in neue Richtungen?

Die Richtung geht ganz klar in Richtung solare Prozesswärme und Kälte. Solare Kühlung ist nur in klimatisch begünstigten Gebieten von Vorteil, deswegen ist unser dahingehend Engagement auch ausserhalb von Europa. Kombianlagen und Netzeinspeisung sind zwei weitere grosse Themen.

9. Wo sehen Sie die  Solarwärme technisch in 20 Jahren?

Kunststoffe werden den bekannten Werkstoffen den Rang ablaufen. Automatisiertes Betreiben und Überwachen wird ein gutes Instrument sein um Investitionen begründen zu können und noch viel wichtiger: im Bereich der Speicherung von Wärme wird´s die grössten Fortschritte geben. Zur Zeit kostet die Planung und Auslegung von Solaren Grossanlagen noch viel Geld, ich hoffe in 20 Jahren wird auch dies automatisiert werden.

10.  Wenn Sie sich für die Energiezukunft Österreichs etwas wünschen dürften, was wäre das?

Erst mal Umdenken im Eigenverbrauch von Energie durch zwingende politische Massnahmen zu bewirken. Gefolgt von alternativen Energieprojekten, die auch ohne hohe Förderung gebaut werden können und MÜSSEN – auch hier sehe ich zwingende Massnahmen für notwendig. Nicht nur der Häuslbauer soll gezwungen werden alternativ Energie zu erzeugen, auch die Industrie muss zwangsbeGLÜCKt werden! 

Als Neuling bei der GLEISDORF SOLAR 2012

Als “Neuzugang” in der Solarwärme-Branche hatte ich, Renate Fuchs, am 12.9.2012  Gelegenheit, an DER internationalen Veranstaltung zum Thema Solare Wärme teilzunehmen:

Die GLEISDORF SOLAR 2012

Impressionen aus Gleisdorf (c)Renate Fuchs

In Gleisdorf, einem malerischen Ort 20 km östlich von Graz, fallen dem unbedarften Besucher zahlreiche Solaranlagen und Photovoltaikpanele auf, die im öffentlichen Raum Energie für verschiedene Zwecke liefern.

Eigentlich kein Wunder, denn in Gleisdorf ist die AEE INTEC zuhause, das österreichische Wissenszentrum für Solarenergie.Diese Organisation lädt alle zwei Jahre zur internationalen Konferenz GLEISDORF SOLAR, heuer bereits zum zehnten Mal. Und Austria Solar ist seit Jahren Mitveranstalter.

In den historischen Räumlichkeiten eines alten Klosters kommen Vertreter der Branche zusammen: Hersteller, Anwender, Forscher und Förderstellen. Die Veranstalter zählten 280 Teilnehmer aus 19 Ländern!

Impressionen von der Gleisdorf Solar 2012 (c)Renate Fuchs

Heuer durfte ich auch mal Gleisdorf-Luft schnuppern, um dieses spezielle Klima vor Ort kennen zu lernen. Das wichtigste hier ist Informationen einholen und Kontakte pflegen, das fiel mir sofort auf. Ambiente und Tagungsablauf laden zum Zusammenstehen und Austauschen ein, das wird auch kräftig genutzt.Die Stimmung war – sagen wir geteilt: wo es um Eigenheime geht, den Massenmarkt also, war sie eher gedämpft. Bei Grossanlagen beginnen die Augen vieler zu leuchten, da herrscht Aufbruchstimmung. Grossanlagen waren ein Tagungsschwerpunkt, da wurden viele tolle Projekte präsentiert. Auch jene Großanlage (Fernwärme Marstal, Dänemark), die Roger Hackstock, Geschäftsführer von Austria Solar, vor kurzem besuchte.

Am spannendsten fand ich einen Vortrag, der dazu aufrief Gewohntes über Bord zu werfen und völlig Neues zu wagen: Sachen wie Betonkollektor, Solarwand, Kollektorskulpturen. Überraschend fand ich auch, dass Vakuumdämmung bis 10 mal besser sein kann als herkömmliche Dämmung. Da ist noch viel drin, denke ich. Toll war bei der Gelegenheit jene Leute persönlich kennen zu lernen, die ich ansonst nur von Mail und Telefon kenne.

Ich hatte das Gefühl bei allen willkommen zu sein, auch wenn ich eine von den Neulingen bin. Da tragen viele die Sonne im Herzen! :-)

Dänemarks Sonnenseiten – ein solarer Urlaubsbericht

(c)Bios Bioenergysysteme

Was schaut man sich im Urlaub an? Die zweitgrösste Solarwärmeanlage der Welt! Die größte Anlage steht bekanntlich in Saudi-Arabien mit 36.000 m2 Kollektorfläche. Die nächstgrösste steht in … Dänemark! Ja, so nördlich kann man noch sinnvoll die Sonne nutzen, man glaubt es kaum.

Das musste ich, Roger Hackstock, als Austria Solar Geschäftsführer, natürlich live sehen und bin mit der Familie nach Skandinavien aufgebrochen, um die Insel Ærø zu besuchen. Im Ort Marstal gibt es 33.000 m2 Sonnenkollektoren, die 55 Prozent der Wärmeversorgung des ganzen Ortes übernehmen. 40 Prozent deckt die Biomasse-KWK ab, 4 Prozent eine Wärmepumpe und 1 Prozent ein alter Ölkessel für Winterspitzen.

Sunmark Marstal District Heating Plant (c)Solarmarstal

Das ganze nennt sich Smart District Heating und funktioniert so: bei Stromüberschuss im Netz = negative Preise an der Strombörse (wer Strom verbraucht bekommt Geld) wird die Wärmepumpe angeworfen und liefert aus dem Speicher Wärme direkt ins Fernwärmenetz. Bei Spitzenpreisen für Strom läuft die Biomasse-KWK als Stromproduzent und schiebt die Abwärme in den Speicher. Bei Sonne läuft die Solaranlage. Wenn gar nichts geht, springt der Ölkessel ein. Dafür wurde die bestehende 18.365 m2 Solaranlage mit 10.000 Kubikmeter Speicher im heurigen Frühjahr um weitere 15.000 m2 Kollektoren und einen 75.000 Kubikmeter Speicher ergänzt.

Links oben: Baugrube - rechts oben: Wärmespeicher halb gefüllt - links unten: gefüllter Speicher mit Wartungsboot - rechts unten: isolierende Wärmespeicherabdeckung (c)Knud Nielsen

Der 4 Megawatt Biomasse-Fernwärmekessel wurde um einen 750 kW ORC-Prozess zur Stromerzeugung ergänzt. Die Großwärmepumpe hat 1,5 Megawatt. Das Holz für den Biomassekessel kommt aus Estland, in Dänemark gibt es zuwenig Wald dafür. Weil ich schon auf der Insel war bin ich auch in den idyllischen „Märchenort“ Ærøskøbing gefahren und hab die 7.000 m2 Solaranlage am Ort besucht.

Großanlage in Ærøskøbing (c)Roger Hackstock

In Dänemark sind sie dabei, den Bestand an Solaren Fernwärmeanlagen in den nächsten zwei Jahren zu verdoppeln! Da geht die Post ab, wie man auf der Karte sieht. Österreich liegt 1.000 Kilometer südlicher als Dänemark – das müsste eigentlich auch bei uns gehen!

(c)http://www.solar-district-heating.eu

 

Solarwärme im Gespräch mit S.O.L.I.D.-Chef Christian Holter

Christian Holter (c) Christian Holter

In der Reihe unserer Interviews mit Vertretern aus Stadtverwaltung (Bernd Vogl), Solarindustrie (Robert Kanduth), Forschung (Werner Weiss) und Bundespolitik (Reinhold Mitterlehner) setzen wir nun mit einem Gespräch mit Christian Holter fort, Geschäftsführer der Firma S.O.L.I.D. und spezieller Auslandsexperte der Branche.

1.       Österreich ist und war ein führendes Land in Sachen Solarwärme. Trotzdem hat man das Gefühl, dass alle Welt nur mehr über Photovoltaik spricht, woran könnte das liegen?

Photovoltaik findet Unterstützung durch Großunternehmen, insbesonders auch Energieversorger und große Produzenten. Dadurch gibt es gutes Lobbing. Und: Photovoltaik ist unabhängig vom Verbraucher- Module aufs Dach, Wechselrichter anschließen, es braucht nicht mehr nachdenken. Solarwärme ist da komplizierter.

  2.       Ihr Unternehmen ist weltweit tätig, Sie selbst sind, wenn ich so sagen darf, sehr umtriebig und reisen viel. Wo waren Sie gerade zuletzt?

USA und Karibik.

 3.       Und wie ist die Situation bezüglich Solarwärme dort?

Solarwärme ist der schlafende Riese. Unglaubliches Potential, aber kein Markt und keine Akteure.

4.       Sie waren bei der Intersolar 2012 in den USA. Laut Twitter waren Sie von den Vorträgen über Solare Kühlung beeindruckt. Wie sieht hier die Tendenz international aus?

Solare Kühlung gerade im kommerziellen Bereich hat tolles Potential in den Sonnenländern. Die Technologie ersetzt nicht nur Produktion im Kraftwerkspark zu Spitzenlastpreisen, sie entlastet – im Gegensatz zu PV – auch die Stromnetze und kann für die Abendstunden leicht gespeichert werden. Aber: Das gewusst wie fehlt in praktisch allen Ländern.

5.       Sie haben auch große Solaranlagen in China gebaut. Dieses Land wird derzeit sehr ambivalent wahrgenommen: einerseits als Zukunftsmarkt, andererseits als immer stärker werdende Konkurrenz. Wie nehmen Sie China wahr?

Ich sehe wenig Chancen für österreichische Unternehmen, nachhaltig nach China zu verkaufen. Umgekehrt erzeugt China sicherlich einen Preisdruck auf unsere Hersteller, auch wenn chinesische Anbieter bislang – insbesonders was Systemtechnik betrifft – keine wirkliche Bedrohung für die heimischen Unternehmen darstellen.  

6.       Wenn Sie ein Haus bauen würden, welches Heizsystem würden Sie einbauen und welchen Ratschlag können Sie Menschen und Unternehmen geben, die vor einer Entscheidung im Wärmebereich stehen?

Schritt eins ist immer hervorragend dämmen und eine Niedertemperaturheizung. Und für den geringen Wärmerest scheint alles teuer und unwirtschaftlich, ist aber notwendig. Mittelfristig hat Solarwärme da einen großen Platz – sowohl über zentrale Versorgungsnetze als auch in Einzellösungen mt Speichern.

7.       Wie heizen Sie bei Ihnen zu Hause?

Ich speichere Sommersonnenwärme für die Wintermonate, und ergänze das mit Stückholz aus dem eigenen Garten. Die letzten 20 Jahre habe ich um in Summe 600 Euro Holz zukaufen müssen. 

8.       Mit dem Wissen Ihrer internationalen Erfahrungen: was muss in Österreich passieren, damit sich die Solarwärmebranche besser positionieren kann?

Solarwärme muss in Bezug auf öffentliche Unterstützung (=finanziell, aber auch Aufmerksamkeit und Werbung) gleich behandelt werden wie PV. Und für Großprojekte muss die Tür weit aufgemacht werden.

9.       Wenn Sie sich für die Energiezukunft Österreichs etwas wünschen dürften, was wäre das?

Ein ehrliches ernstes und gelebtes Kommittment zu Erneuerbaren und Steuern für Fossile – als Steuerungsinstrument.

Weitere Interviews aus der Serie “Solarwärme im Gespräch”

 

 

Der Film zum Solarfrühstück

Information und Meinungsbildung funktionieren am besten anhand realer, greifbarer Beispiele. Wenn die hautnahe Erfahrung noch dazu in so ansprechendem Rahmen wie dem Art-Hotel “Der Wilhelmshof” stattfindet, umso besser. Das dachten sich auch unsere Gäste, als Austria Solar am 13. Juni 2012 zum Solarfrühstück einlud. Nach einer interessanten Diskussion über die aktuelle Situation am Solarwärmemarkt nutzten die Gäste die Möglichkeit, die 156 Quadratmeter große Solaranlage am Dach des Gebäudes zu besichtigen.

Das Beste war: das Solarfrühstück fand an einem Regentag statt, die Solaranlage lief trotzdem! Die Kollektoren schickten 35 Grad warmes Wasser in den Speicher, die Gäste staunten nicht schlecht. Was sonst noch los war ist im Film zum Solarfrühstück zu sehen. Jetzt hier in unserem Blog.

Für alle die das Event verpasst haben: es wird eine Wiederholung geben! Einladung werden wir auf Twitter und Facebook bekannt geben. Am besten gleich folgen und liken!

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Gut gebrüllt, Austria Solar!

Cannes Lions 2012 (c) adweek.com

Der für Austria Solar von der Agentur Serviceplan designte Jahresbericht 2011 wurde in Cannes mit drei Löwen – Gold, Silber und Bronze - ausgezeichnet. Die Preise wurden in den Kategorien Direct  und Promo&Activation vergeben.

Dies sind nicht die ersten Preise, die Austria Solar und Serviceplan für den solaren Jahresbericht erhielten. Der Bericht hat bisher 12 x Gold, 3 x Silber und 2 x Bronze bei den wichtigsten internationalen Werbepreisen gewonnen.  Doch der  Goldene Löwe von Cannes ist der Oscar der Kreativen, die höchste Auszeichnung die es weltweit gibt. Ich freue mich darüber, dass die mutige Entscheidung, den Geschäftsbericht so gestalten zu lassen, derart belohnt wurde!

Roger Hackstock, Geschäftsführer von Austria Solar mit dem Jahresbericht (c) Laurent Mekul

Was ist so besonders an dem Jahresbericht?
Schlägt man ihn in einem Raum bei Kunstlicht auf, sind nur weiße Seiten zu sehen.
Fallen jedoch direkte Sonnenstrahlen auf das Papier, erscheinen Texte und Grafiken. Erst die Sonne bringt die Leistungen von Austria Solar im Jahr 2011 zum Vorschein. Passender kann ein Jahresbericht für den Verband der Solarwärme-Unternehmen Österreichs nicht gestaltet sein!

Hier das VIDEO, wie der wundersame sonnengesteuerte Bericht aussieht und funktioniert!

Somit möchte ich sagen: Cannes hat nach Peter Hanekes Erfolg als Regisseur und diesem Erfolg einer österreichischen Organisation heuer  die Österreicher in Gold aufgewogen!