Seven Steps to Heaven – denn am Dach ist die Solaranlage

 

Impressionen vom Solarfrühstück im Hotel “Der Wilhelmshof” am 13.6.2012

Austria Solar lud zum Frühstück, zum Solar-Frühstück. Und zwar nicht irgendwo, sondern im „Der Wilhelmshof“ (Hyperlink), einem wunderbar gestalteten Hotel im 2. Wiener Gemeindebezirk und gleichzeitig einem Paradebeispiel zu Nutzung Solarer Wärme mittels Großanlage in einem Beherbergungsunternehmen.

Impressionen vom Frühstück (c) Renate Fuchs

Roger Hackstock, Geschäftsführer von Austria Solar und Christian Mayrhofer, Direktor des Wilhelmshof nahmen die Gäste, eine bunte Mischung aus Interessensvertretern, Journalisten, Forschungs- und Entwicklungsunternehmen und innovativen Unternehmern in Empfang.

Zu Beginn präsentierte Roger Hackstock  die aktuelle Lage der Solarwärme in Österreich, mit einem Ausblick auf Potenziale, zukünftige Entwicklungen und mögliche Konkurrenzsituationen auf internationaler Ebene. Weitere Informationen sind hier zu finden.

Präsentation aktueller Informationen (c) Renate Fuchs

Ein großer Vorteil der Solaren Wärme ist nach wie vor die Unabhängigkeit von Ressourcen, was sie gegenüber konventionellen Technologien hervorhebt: Geeignete Dach- und sonstige Freiflächen sind in Österreich in mehr als ausreichender Zahl vorhanden.

 Sicher wird in Zukunft die Konkurrenz aus China für die einheimischen Produzenten, aber auch für die Installateure und für die Kunden selbst, Änderungen bringen. Schon jetzt werden in China selbst jedes Jahr genau so viele Kollektoren wie in ganz Europa insgesamt vorhanden sind.

 Um in Zukunft die Solare Wärme noch attraktiver zu machen, ist es notwendig vor allem in die Speichertechnologie zu investieren. Durch sie wird es ermöglicht, im Sommer „eingesammelte“ Wärme im Winterhalbjahr zu verwerten, sei es durch Bauteilaktivierung, Wärmepumpen oder durch chemisch gespeicherte Wärme z.B. in Form von Silikagel.

 Beim gemeinsamen Frühstück am reichhaltigen Büffet des Wilhelmshof ergab sich dann für uns die Möglichkeit zum Austausch über die aktuellen Themen aus den Bereichen der Solarwärme, aber auch zum Knüpfen branchenübergreifender Kontakte.

Anschließend wurde „auf’s Dach“ gebeten, um einmal die Gelegenheit zu nutzen, eine große Anlage an so einem prominenten Standort auch mal real zu sehen. Und zum Glück hatte der Wettergott, der seine schlechte Laune in den letzten Tagen ausreichend ausgelebt hat, mit uns ein einsehen, beendete den Regen und sorgte sogar für einige Sonnenstrahlen.

 Sieben Etagen höher, die wir zu Fuß gingen um die künstlerisch auffallend schöne Innengestaltung des Hotels (Mott “Seven Steps to Heaven”) bewundern zu können,  auf dem südseitigen Trakt des Hotels, empfing uns nicht nur eine tolle Aussicht, sondern auch eine spürbar trotz wechselhaftem Wetter in Betrieb befindliche Solaranlage.

Besichtigung der Solaranlage (c) Renate Fuchs

Weiter ging’s in den Keller, wo wir die Gelegenheit hatten, die Speicher- und Steuerungsanlagen zu besichtigen. Hier bestätigte sich uns der Eindruck, dass auch bei eher wolkenreichem Himmel genügend Sonneneinstrahlung eingefangen wird, um zumindest 35 Grad Wärme zu liefen.

 Die Anlage mit 156 m² Kollektorfläche und  6.000 Liter Speicher liefert übers Jahr 45% des Warmwassers für die Hotelzimmer, die Küche und die Wäscherei.

 Vom Keller zurück ging es dann wieder ans Tageslicht, denn die Sonne war mittlerweile deutlich kräftiger und versorgte – kostenlos – die Hotelanlage mit ihrer Energie.

 Das Hotel „Der Wilhelmshof“ und die Solare Wärme – zwei kongeniale Partner im Sinne von Nachhaltigkeit und Erneuerbarer Energie.

 PS: Demnächst hier zu sehen: Der Film zum Solarfrühstück!

 

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