Über Roger Hackstock

Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar seit 2002

“Solarwärme im Gespräch” startet mit Bernd Vogl

Mag. Bernd Vogl, Leiter der MA 20 (Energieplanung)

Wie wir wissen findet Solarwärme in den Medien eher wenig Platz. Statt zu jammern haben wir mit diesem Blog einen Schritt gesetzt um dies zu ändern. Jetzt laden wir Persönlichkeiten aus der österreichischen Energieszene ein, mit uns über das Thema Solarwärme zu sprechen um so auch befruchtende Diskussionen im Kommentarfeld anzustossen.

Mit “Solarwärme im Gespräch” startet eine Serie an interessanten Interviews. Mag. Bernd Vogl, Leiter der Magistratsabteilung Energieplanung (MA 20), welcher auch maßgeblich für die Wiener Energiezukunft und damit die Rahmenbedingungen für Solarwärme verantwortlich ist, macht den Anfang.

1. Herr Vogl, Österreich ist und war ein führendes Land in Sachen Solarwärme. Trotzdem hat man das Gefühl, dass alle Welt nur mehr über Photovoltaik spricht, woran könnte das liegen? Weiterlesen

Gesucht: Solarwärmeanlagenbesitzer in Österreich

EFH Hoefen © Austria Solar/Solarfocus

Laut Statistik besitzt jedes 7. Einfamilienhaus in Österreich eine Solarthermieanlage. Unter den zigtausend Twitter und Facebookusern müssten also auch einige 100 Anlagenbesitzer sein! Die suchen wir ab jetzt, um ein paar mal im Jahr (z. B. an sonnigen Wintertagen, Sommer- und Herbsttagen, am Tag der Sonne im Mai) live Einblicke zu geben, was eine Solaranlage bringt. Gefragt sind Außentemperatur, Kollektortemperatur und ob der Heizkessel noch läuft oder die Solaranlage das Haus alleine versorgt. Am Ende des Jahres wird es dann spannend zu sehen sein, wie sich die einzelnen Anlagen geschlagen haben. Am Tag der Sonne wird unter jenen die mitmachen außerdem einer der begehrten Jahresberichte verlost.

Wie soll das funktionieren?

Heutzutage ist es relativ einfach, gemeinsam Informationen zu sammeln. Die Google Docs eignen sich für ein solches Vorheben sehr gut und deshalb wurde hier ein Dokument gestartet in dem sich jeder, der eine Anlage hat, eintragen kann. Wenn ihr mitmacht und Daten zur eigenen Anlage eintragt, schickt uns bitte ein kurzes Mail an office@austriasolar.at (siehe auch unten Step by Step), damit wir euch informieren können wann ein Aufruf zum Eintragen der Tagesdaten startet. Weiterlesen

Was ist solare Prozesswärme?

Solare Prozesswärme Gewürzmittelfabrik (c) Austria Solar/Tisun

Das Potential von solarthermischen Anlagen ist riesig. Nicht nur Haushalte können die Sonne nutzen, auch für die Industrie gibt es zahlreiche Anwendungen (siehe Marktpotential). Leider ist das Wissen um die Möglichkeiten nicht sehr breit gestreut, deshalb bleiben die Ausbaumengen unter ihrem Potential. Wir möchten daher auch hier im Blog ein wenig Aufklärung betreiben.

Was ist solare Prozesswärme?

Unter “solarer Prozesswärme” versteht man die Nutzung thermischer Sonnenenergie in Gewerbe- und Inustriebetreiben zur Erzeugung von Warumwasser für Prozesswärme. (Quelle)

Viele Industriebetriebe brauchen zur Erzeugung ihrer Produkte eine große Menge an Wärme: sei es für Waschen, Trocknen, Pasteurisieren, Aushärten – man glaubt gar nicht wie viele industrielle Prozesse es gibt, die bei Temperaturen bis 100 °C ablaufen. Diese Temperaturen können auch in Österreich super mit Solarenergie erzeugt werden. Wer es genau wissen will, kann hier weiterlesen.

Für wen kommt Prozesswärme in Frage?

Wir haben auf unserer Website eine tolle Übersicht über verschiedene Solare Prozesswärme-Beispiele mit genauer Beschreibung erstellt. Hier eine Auflistung der gängisten Anwendungen.

Wer neugierig geworden ist, kann in die Checkliste für Unternehmen für solare Prozesswärme reinschaun oder den Planungleitfaden für solare Hallenheizung durchblättern.

Blogparade der interessantesten Energieblogs

(c) Piotr Bizior

Andreas von kWh-Preis de hat mal wieder zu einer Blogparade aufgerufen. Da unser Blog ja relativ neu ist, machen wir da gerne mit.

Leider gibt es noch sehr wenige, oder gar keinen Solarthermieblog außer unseren, oder? Deshalb gehen wir auf jene Blogs ein, die uns immer wieder positiv auffallen. Über Hinweise zu anderen Solarthermieblogs würden wir uns auch sehr freuen!

Hier die Liste der Blogs, die wir gerne lesen in alphabetischer Reihenfolge. Er ist zugegebenermaßen etwas österreichlastig.

energie-blog.at

Dieser relativ neue österreichische Energie-Blog wird von der Bausparkasse betrieben und hat immer sehr aktuelle und erfrischende Artikel auf Lager.

energie-bau.at – Blog

energie-bau ist eigentlich ein Magazin, hat nun aber auch eine Blog-Rubrik in der richtig gebloggt wird und auch Meinungen offen kund getan werden.

energynet

Der deutsche Blog von Andreas Kühl ist derzeit einer der am stärksten upgedateten Energieblogs. Immer wieder sind deshalb auch österreichrelevante Artikel dabei.

heizungsfinder.de – Blog

Das Heizungsportal hat auch einen etwas versteckten Blog. Da Solarwärme ja auch sehr gut zum Heizen geeigent ist, informieren wir uns dort immer wieder über aktuelle Entwicklungen in der Heizungsbranche.

guensblog

Der österreichische Politikberater Georg Guensberg schreibt zwar nicht sehr häufig, aber wenn, dann sind die Artikel sehr durchdacht. Er ist auch einer der Peak-Oil Experten in Österreich und bringt dadurch immer interessante Blickwinkel auf aktuelle Geschehnisse.

ÖkoEnergie-Blog

Der ÖkoEnergie-Blog ist immer wieder gut für einfach und gut geschriebene Hintergrundartikel und spannende Entwicklungen im Bereich der Erneuerbaren.

Natürlich gäbs noch viele mehr! Sind schon gespannt auf weitere Beiträge! Wir sind nun auch eingetragen im Google Doc für die deutschsprachigen Energieblogs. Wer das noch nicht gemacht hat, unbedingt nachholen, die Liste könnte tatsächlich eine der umfassendsten aus dem Bereich werden!

Bild: (c) Piotr Bizior

Solarwaerme.at in neuem Kleid

Da sich nicht nur die Technologien bei Solarthermie rasend schnell weiterentwickeln, sondern auch im Webbereich innerhalb weniger Jahre so viel passiert, dass man eigentlich einen jährlichen Relaunch machen sollte um nicht “alt” auszusehen, gab es bei uns nun endlich auch mal wieder einen “Makeover”. Mit Stolz dürfen wir deshalb unsere neue Website präsentieren.

Die neue Solarwärme Website

Geballtes Solarwissen auf einer Seite

Man könnte nun stundenlang die Wissenschätze aufzählen, die in der neuen Seite zu finden sind. Deshalb hier nur kurz einige Highlights.

Solarwärme goes Social

Neben den umfassenden Informationen zu Solarthermie haben wir auch all unsere Social Media Aktivitäten in die neue Seite integriert. So kann man uns nun leichter auf Facebook, Twitter und dem Blog hier folgen. Wir freuen uns natürlich über jeden einzelnen neuen Follower oder Newsletterempfänger. Falls Sie also laufend über neue Artikel informiert werden wollen, einfach rechts im Newsletterfeld eintragen.

Top 5 Solarthermieanlagen Österreichs

Heute haben wir einen ganz besonderen Beitrag für euch. Die derzeit größten Solarthermieanlagen Österreichs werden vorgestellt! Was sehr bezeichnend ist: Die meisten der Großanlagen sind in der Steiermark. Die Leistung der Großanlagen ist beachtlich – die fünf größten Solarwärmeanlagen Österreichs mit zusammen rund 17.000 m² Kollektorfläche decken theoretisch den gesamten Warmwasserbedarf einer Stadt wie Kufstein (17.000 EW).

Die Nummer 1: Fernheizkraftwerk AEVG

AEVG in Graz © Austria Solar/S.O.L.I.D

Diese Anlage, die größte Solaranlage Mitteleuropas, steht in Graz. Die Kollektorfläche beläuft sich insgesamt 5.600 m² und verteilt sich über mehrere Dächer der Abfallwirtschaftsverband AEVG. Eingesetzt wurden Hochtemperatur-Kollektoren von S.O.L.I.D., die Wärme wird direkt ins Fernwärmenetz eingespeist. Die Anlage liefert pro Jahr 1.800 MWh Solarwärme.

Platz 2: Wasserwerke Andritz

Wasserwerke Andritz © Austria Solar/S.O.L.I.D

Auch die zweitgrößte Anlage Österreichs steht in Graz und wurde von S.O.L.I.D errichtet. Die Anlage mit einer Kollektorfläche von 3.860 m² speist ebenfalls direkt ins Fernwärmenetz ein. Als Puffer für die erzeugte Wärme gibt es vor Ort zusätzlich einen Speicher von 64,6 Kubikmeter (m³).

Der dritte Platz: Messecenter Wels

Messe Wels © Austria Solar/Paradigma

Die drittgrößte Anlage Österreichs und eine der größten Vakuum-Röhren-Solaranlagen der Welt steht in Oberösterreich. 690 Vakuumröhrenkollektoren von Ritter erzeugen auf einer Fläche von 3.600 m² pro Jahr 1,55 GWh Solarwärme (Wärmeleistung bei wolkenlosem Himmel max. 1,7 MW). Die Wärme dieses sogenannten AquaSystems wird ins Fernwärmenetz Wels eingespeist. Eine weitere Besonderheit: Die Errichtung und der Betrieb erfolgten mittels Anlagencontracting durch die Elektrizitätswerk Wels AG Solutions.

Platz 4: Siedlung Berliner Ring

Berliner Ring/Graz © Austria Solar/S.O.L.I.D

Die viertgrößte Anlage steht wieder in Graz. Die Kollektorfläche beträgt 2.480 m² und das Speichervolumen zwei Mal 30 Kubikmeter (m³). Es wurden auch hier Hochtemperaturkollektoren von S.O.L.I.D. eingesetzt. Diese Anlage liefert pro Jahr rund 1.000 MWh Solarwärme ins Wärmenetz für eine ganze Siedlung.

Platz 5: UPC-Arena Graz

UPC Arena Graz © Austria Solar/S.O.L.I.D

 

Auf der Skatinghalle der UPC Arena in Graz steht die fünftgrößte und auch älteste Großanlage Österreichs. 2002 wurden die Großflächenkollektoren von S.O.L.I.D. mit einer Kollektorfläche von 1.407 m² in Betrieb genommen. Die Anlage liefert seit 10 Jahren rund 540 MWh Solarwärme pro Jahr ins Grazer Fernwärmenetz.

Platz 6-9 Nahwärmenetze

Nahwärme Gleinstätten © Austria Solar/Ökotech Graz

Solarthermieanlagen eignen sich besonders gut in Kombination mit Biomassekraftwerken in Nahwärmenetzen. Deshalb hier noch ein kurzer Überblick über die nächstgrößten Anlagen.

Fast 100 offene Green Jobs im Solarwärmebereich

Fast 100 Green Jobs offen Foto: (c) Austria Solar/ Bramac Dachsysteme International GmbH

Im Bereich der Solarthermie in Österreich werden heuer wieder Zuwächse erwartet. Die Unternehmen benötigen deshalb schon jetzt mehr Fachkräfte. Anfang März waren ganze 97 Stellen offen die wir auf unserer Webseite ausgeschrieben haben.

Das liegt vor allem daran, dass die Solarwärmebranche nach zwei schwierigen Jahren wieder optimistisch in die Zukunft blickt. Bei unseren Mitgliedsbetrieben  wurden Anfang März fast um die Hälfte mehr Fachkräfte gesucht als noch im Monat zuvor. Während das Arbeitsmarktservice einen Gleichstand bei den offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr meldet, sind in der Solarbranche derzeit 97 Stellen offen, deutlich mehr als zur selben Zeit im Vorjahr. Gefragt sind vor allem Solarmonteure, Servicetechniker und Verkaufsprofis, aber auch Buchhalter und Lehrlinge.

Die ganze Welt spricht vom Schaffen von Green Jobs – im Solarwärmebereich ist das bereits gelebte Realität. Zu finden sind alle offenen Jobs hier auf unserer Webseite.

Die zwei gängigsten Arten von Solarthermiesystemen

Thermosiphonkollektor | Quelle: Tisun

Da man als Verband für Solarwärme manchmal betriebsblind für aktuelle Fragen außerhalb der Errichterszene ist, haben wir auf Twitter einen Aufruf gestartet um zu erfahren welche Fragen aktuell zum Thema Solarthermie auftauchen.

Eine Userin fragte daraufhin was es mit diesen Dingern auf sich hat, die den Tank gleich über dem Kollektor haben. Grund genug um mal wieder etwas Basiswissen zu bieten. Die Twitterin meinte Thermosiphonkollektoren, die eher in den südlichen Breitengraden zu finden sind. Auch Sie haben diese im Urlaub in Griechenland, der Türkei oder Zypern bestimmt schon einmal gesehen. Da sich viele anscheinend fragen, warum es diese Systeme in Österreich nicht gibt, hier ein kleiner Ausflug ins Systemwissen. Keine Angst, wird nicht furchtbar technisch.

Erstmal muss man wissen, dass es verschiedene Kollektorarten gibt, um die Kraft der Sonne in Wärme umzuwandeln. Die verschiedenen Arten sind:

Wenn dann die Wärme im Kollektor ist, gibt es verschiedene Arten das warme Wasser zum Verbraucher zu bringen. Es gibt Schwerkraftsysteme und Systeme mit Zwangsumlauf (sprich: Pumpsysteme).

Schwerkraftsysteme

Ein Flach- oder ein Vakuumröhren-Kollektor sammelt die Strahlung ein und erwärmt das Wasser, das durch den Kollektor strömt. Der Warmwasserspeicher ist über dem Kollektor platziert. Warmes Wasser ist leichter als kaltes und steigt in den Speicher auf, von dort sinkt kühleres Wasser nach unten in den Kollektor. Es beginnt also ein Kreislauf zwischen Kollektor und Speicher, wenn die Sonne scheint. Allein durch das Prinzip der Schwerkraft, es ist keine Pumpe im Spiel. Das Wasser im Speicher wird dadurch stark erwärmt und kann über eine Leitung im Haus genutzt werden. Dieses System ist vor allem in südlichen Ländern beliebt und kann dort fast den gesamten Wasserbedarf einer Familie decken. In Europa werden Schwerkraftsysteme meistens mit Flachkollektoren gebaut, in China mit Vakuumröhrenkollektoren.

Systeme mit Zwangsumlauf (Pumpsysteme)

Für Gebiete wie in Österreich, wo die Außentemperaturen deutlich niedriger sind, braucht man ein anderes System. Bei Minusgraden ist es einfach nicht möglich, das Trinkwasser direkt im Kollektor zu erwärmen, da der Frost die Anlage und Zuleitungen zerstören würde. Deshalb wird das Wasser im Kollektor meist mit Frostschutz vermischt, wie beim Kühler im Auto. Ein Wärmetauscher (Wärmeübertrager) trennt den Wasserkreislauf und den Solarkreislauf und übergibt die Wärme dann an den im Keller stehenden Warmwasserspeicher. Man muss sich das so vorstellen wie beim Wasserkocher in der Küche, der das Wasser mit einer Spirale von innen aufheizt. Nur wird die Spirale nicht mit Strom sondern der Sonnenenergie aus den Kollektoren aufgeheizt. Natürlich ist rundherum noch viel Technik mit Regelung, Pumpen und Sensoren im Spiel, damit das alles super funktioniert. Aber da es hier nur um das System an sich geht, verschonen wir Sie damit.

Solarthermiesystem mit Zwangsumlauf | Quelle: Schirmer Gmbh

Falls es dazu noch weitere Fragen gibt, freuen wir uns natürlich über Anmerkungen im Kommentarfeld. Häufig gestellte Fragen werden übrigens auch auf unserer Webseite beantwortet.

Quelle: V. Qaschning, Erneuerbare Energien und Klimaschutz 2010

Tag der Sonne: 440 Events gilt es zu toppen

Kinder Malaktion: Eine der vielen Veranstaltungsideen für den Tag der Sonne

Wir freuen uns riesig! Es gibt bereits über 130 Anmeldungen zum heurigen Tag der Sonne bei dem wieder die Gelegenheit geboten wird,  sich österreichweit über Solarthermie zu informieren und täglich werden es mehr. Wir möchten auch hier im Blog über die aktuellen Entwicklungen zum Tag der Sonne berichten und so noch mehr Betriebe, Gemeinden und Schulen dazu zu bewegen  eine der bereits ausgearbeiteten Veranstaltungsvorschläge umzusetzen. Viele wissen oft gar nicht, wie einfach es ist mitzumachen, da bereits alles vorbeireitet ist.

Österreichisches Kulturgut

Was Sie vielleicht nicht wissen: Beim Tag der Sonne handelt es sich quasi um österreichisches Kulturgut. Die Idee, Informationen zum Thema Solarwärme an einem Tag konzentriert anzubieten wurde 2002 hier geboren, 2004 von der Schweiz übernommen, 2006 folgte Deutschland und 2008 übernahm sogar die EU dieses Programm und setzt seither die Solar Days europaweit um.

Rekord von 440 Veranstaltungen gilt es zu knacken

Teilnehmer Tag der Sonne 2011

Letztes Jahr wurden sage und schreibe 440 Veranstaltungen organisiert. Mitmachen können Gemeinden, Betriebe, Schulen und Beratungsstellen, die sich auch die Ideen und Unterlagen dafür ganz einfach auf der Webseite vom Tag der Sonne runterladen können. In der obenstehenden Tabelle sind die Teilnehmer von letzten Jahr aufgelistet. Vor allem Gemeinden und Betriebe waren die treibenden Kräfte. Auch heuer sorgt unsere Facebookgruppe dafür, dass die Veranstaltungen genügend Aufmerksamkeit bekommen und täglich wachsen. Wir freuen uns natürlich auch über weitere Fans, die uns helfen, die sonnigen Nachrichten zu verbreiten.

Österreich vs. Schweiz

Lustiges Detail am Rande: Auf unserer Facebook-Seite hat sich außerdem schon so etwas wie ein positiver Wettbewerb zwischen den Ländern eingestellt. So schreibt, die Facebook-Seite von Swisssolar, dass sie Österreich dieses Jahr schlagen wollen. Wir nehmen die Herausforderung an und freuen uns über jedes Event, das in Europa stattfindet.

Weitere Links

 

Der sonnigste Jahresbericht aller Zeiten

Unser aktuellster Coup ist in aller Munde. Austria Solar hat den ersten solarbetriebenen Jahresbericht weltweit!! Er ist nur lesbar, wenn die Sonne ihre Muskeln spielen lässt! Hier möchte ich kurz erzählen, wie es dazu gekommen ist.

Für unseren Jahresbericht hatte die bayrische Werbeagentur SERVICEPLAN einen ganz besonderen Vorschlag: mit einem speziellen Druckverfahren aus den USA einen solarbetriebenen Bericht zu produzieren. Ich dachte: was ist das denn? Doch die Neugier siegte und wir staunten nicht schlecht, als wir das Ergebnis bekamen. Tolle Leistung, alle Achtung!

Die lichtempfindlichen ersten Probedrucke waren eher nicht so beeindruckend, man sah sofort alles – es wurde nur bei Sonne noch dunkler. Ich dachte: ob das etwas wird? Die Agentur und die Druckerei feilten intensiv an der Technik, dann kam das spacig silbrig glänzend verpackte Endprodukt, ich ging zum Fenster – es war ein sonniger Tag – und war baff. Den Bericht rasch durchblättern: alle Seiten leer. Eine Seite aufschlagen und ins Licht halten: wusch und die Seite war gefüllt. Den Bericht zuklappen, kurz warten, wieder aufklappen: Wieder leer. Das gibt´s nicht! dachte ich. Es ist meine Lieblings-Solarüberraschung geworden. Spektakulärer kann man die Kraft der Sonne nicht zeigen! Als ob das noch nicht genug wäre, wurde außerdem ein tolles Video darüber erstellt. Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich!

Unser solarbetriebener Jahresbericht ist nun bei den weltweit 30 wichtigsten Werbe- und Designpreisen eingereicht. Das Interesse ist bereits jetzt enorm: vom Bundeskanzleramt über Ernst & Young bis zur University of Sussex wollen alle den Bericht haben. Führende Design-Blogs in den USA und das Top-Werbemagazin “Wallpaper” möchten darüber berichten. Auch in der Drucktechnik-Szene macht der Bericht die Runde. Deutsche Online-Medien berichten, dass sich damit “Austria Solar als konsequent innovativer Branchenverband der österreichischen Solarwirtschaft positioniert”