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Solarwärme

Umfassende und firmenunabhängige Infos rund um Solaranlagen

Austria Solar Newsletter 7-2017


Bis 50 % Förderung für Solare Großanlagen und Solarhäuser - noch bis 22. September 2017!

Solare Großanlagen in Betrieben oder Wärmenetzen und private Solarhäuser mit mindestens 70 Prozent solarem Deckungsgrad werden vom Klima- und Energiefonds großzügig gefördert. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der Investitionskosten, in den letzten Jahren wurden über 200 Großanlagen und mehr als 50 Solarhäuser gefördert. Bei ausgewählten Anlagen werden Messdaten erhoben und Betriebserfahrungen wissenschaftlich ausgewertet, um die Konzepte zu verbessern und die Technologien weiterzuentwickeln.

Die Förderaktionen laufen noch bis 22. September 2017, innovative Projekte jetzt einreichen!

Förderaktion Solarthermie - Solare Großanlagen

Förderaktion Demoprojekte Solarhaus


Seminar-Tipp: Solare Bauteilaktivierung

Im Herbst dieses Jahres haben Baumeister, Fachplaner, Installateure, Architekten und Haustechnikplaner die Möglichkeit, sich in spannenden Seminaren über Bauteilaktivierung in Gebäuden mit hoher solarer Deckung weiterzubilden. Am 8. und 15. September 2017 finden in Linz und Gleisdorf Intensivseminare zur Bauteilaktivierung statt, in denen man alles erfährt, was man für die Architektur und Planung eines Sonnenhauses mit Solarer Bauteilaktivierung benötigt. Am 20./21. Oktober 2017 und 10./11. November 2017 werden in zwei Wochenend-Seminaren Theorie und Praxis der solarthermischen Bauteilaktivierung behandelt, von gesetzlichen Anforderungen bis zu Umsetzungsbeispielen und Ergebnissen der Begleitforschung im Förderprogramm „Demoprojekte Solarhaus“ des Klima- und Energiefonds. Veranstalter der Seminare ist die Initiative Sonnenhaus Österreich.

Info & Anmeldung zum Seminar „Bauteilaktivierung für Gebäude mit hoher solarer Deckung“ am 20./21. Oktober 2017 und 10./11. November 2017

Info & Anmeldung zum Intensivseminar Solare Bauteilaktivierung am 8. und 15. September 2017


Solarwärme weltweit rückläufig, aber Aufschwung bei Großanlagen

Der Weltmarkt bei Solarwärme war 2015 mit minus 14 Prozent das zweite Jahr in Folge rückgängig (minus 15 Prozent im Jahr davor). Nur Asien verzeichnete einen Zuwachs von 24 Prozent, wobei China in dieser Zahl ausgeklammert ist und einen Rückgang von 17 Prozent aufwies. Der europäische Markt war 2015 stabil, ebenso die Märkte in USA und Kanada. Weltweit zeichnet sich eine Verlagerung des Solarwärmemarktes von Warmwasseranlagen in Privathäusern hin zu kommerziell genutzten Anlagen in Mehrfamilienhäusern, Tourismusbetrieben und öffentlichen Gebäuden ab. Im Jahr 2016 wurden weltweit 37 Solare Großanlagen über 500 Quadratmeter Kollektorfläche oder 350 Kilowatt Wärmeleistung in Betrieb genommen. Darunter war auch die weltgrößte Anlage im dänischen Silkeborg mit 156.000 Quadratmeter und 110 Megawatt Wärmeleistung. Das Klima wird durch Solarwärme weltweit um 130 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr entlastet, was fast den doppelten Treibhausgasen von ganz Österreich entspricht.

Solar Heat Worldwide – IEA Weltmarktstatistik 2015/16


Über 30 Grad im Schatten - und im Keller laufen 1,5 Mio. Kessel um Wärme zu erzeugen

Den ganzen Sommer über rollen Hitzewellen über Österreich, die Temperaturen steigen zeitweise auf bis zu 36 Grad, trotzdem laufen landesweit 1,5 Mio. Kessel mit Öl und Gas, damit Menschen mit warmem Wasser versorgt werden. Austria Solar hat in mehreren Presseaussendungen in den letzten Monaten auf diese Situation hingewiesen, die nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes unsinnig ist, sondern den Haushalten auch hunderte Millionen Euro pro Jahr kostet. In Österreich werden jährlich rund 230 Millionen Liter Öl und 240 Millionen Kubikmeter Erdgas für Warmwasserbereitung verbrannt, die fast zu 90 Prozent importiert werden müssen. Von der kommenden Regierung fordern wir den Beschluss von klaren Zielen bei erneuerbarer Wärme und eine Energie- und Klimastrategie mit konkreten Instrumenten, wie diese Ziele zu erreichen sind. Als Vorbild gelten Norwegen und Schweden, die beschlossen haben, bis 2050 vollständig aus fossiler Energie auszusteigen.

Pressemeldung zu „fossile Kessel laufen trotz 30 Grad im Schatten“